New PDF release: Arbeits- und Sozialpolitik in Polen: Interessenvermittlung

By Martin Krzywdzinski

ISBN-10: 3531156098

ISBN-13: 9783531156095

ISBN-10: 3531908340

ISBN-13: 9783531908342

Ist Polen das trojanische Pferd einer deregulierten Arbeitspolitik und einer geringen sozialen Sicherung in der Europäischen Union? Martin Krzywdzinski untersucht mit netzwerkanalytischen Methoden die politischen Entscheidungsprozesse sowie den Wandel der Interessen- und Kräftekonstellation im Politikfeld Arbeit und Soziales in Polen seit 1989.

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Aufgrund der Fraktionierung und der Konkurrenz innerhalb des ökonomischen Systems ist ein einheitliches Interesse der Unternehmen allerdings nicht gegeben – geschweige denn ein gemeinsames Interesse der Unternehmen und der Lohnabhängigen. Das politische System und der Staat bestehen ebenfalls aus einer Vielzahl – oft konkurrierender – Akteure und Institutionen mit unterschiedlichen Interessen, Handlungsoder Funktionslogiken. Im politischen System müssen also Interessen artikuliert, verhandelt und zu politischen Entscheidungen zusammengefasst werden, welche die Unabhängigkeit der Ökonomie nicht antasten und die Kapitalakkumulation fördern.

Es bleibt offen, wie das Konzept des Staates als einer „Verdichtung eines Kräfteverhältnisses“ mit jenem der relativen Autonomie und der Organisierungsfunktion des Staates gegenüber den Interessen der herrschenden Klassen zu vereinbaren sei (vgl. Esser/Fach/Väth 1982: 16; Smith 1993: 40). 7 Sobald auf funktionalistische Argumente verzichtet wird, fällt allerdings die Begründung einer unabwendbaren, strukturellen Selektivität politischer Entscheidungssysteme schwer. Bob Jessop, einer der heute einflussreichsten marxistischen Staatstheoretiker, plädiert deshalb dafür, von „strategischer“ statt von „struktureller“ Selektivität politischer Institutionen zu sprechen (Jessop 1990: 260).

Verallgemeinerung auf etwa 50 Streitfragen angestrebt. In den Iterationsschritten wurden Streitfragen mit den wenigsten Nennungen in der Presse gestrichen und eng zusammenhängende Streitfragen zusammengefasst, bis eine Zahl von 55 Streitfragen erreicht war, die als ausreichend klein angesehen wurde. Bei der Zusammenfassung von eng verwandten Streitfragen galt das Kriterium eines möglichst geringen Informationsverlustes. Die pragmatische Festlegung der Zahl von Streitfragen sowie die Auswahl dieser Streitfragen enthalten also durchaus einen „subjektiven“ Faktor: Was für einen Forscher ein kleiner Teilaspekt einer Streitfrage ist, ist für einen anderen vielleicht eine wichtige eigenständige Frage.

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Arbeits- und Sozialpolitik in Polen: Interessenvermittlung und politischer Tausch in einem umkÄmpften Politikfeld by Martin Krzywdzinski


by Richard
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